Mähroboter nachts stoppen: Igel und andere Wildtiere schützen

Igel Nabi in ein Tuch gekuschelt
Foto: Grüne Westerkappeln

Ein aktueller Bericht der Ibbenbürener Volkszeitung greift unseren gemeinsamen Einsatz für den Schutz von Igeln und anderen Kleintieren auf. Anlass ist der nächtliche Betrieb von Mährobotern, der für Wildtiere zur ernsten Gefahr werden kann.

Igel sind vor allem in der Dämmerung und nachts unterwegs. Bei Gefahr fliehen sie häufig nicht, sondern rollen sich ein. Die rotierenden Messer können die Tiere dadurch schwer verletzen. Auch andere kleine Wildtiere wie Amphibien und Reptilien sind gefährdet.

„Wir wollen sensibilisieren, damit ein Umdenken stattfindet.“

Holger Kuhlenbeck, Ratsmitglied der Grünen in Westerkappeln

Die Ortsverbände von Bündnis 90/Die Grünen aus Mettingen, Westerkappeln, Ibbenbüren, Hopsten, Recke und Hörstel haben den Landrat des Kreises Steinfurt gemeinsam gebeten, den nächtlichen Einsatz von Mährobotern einzuschränken. Mit dem Vorstoß wollen wir einen Beitrag leisten, um heimische Wildtiere besser zu schützen und Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer für die Risiken zu sensibilisieren.

Bis zu einer verbindlichen Regelung ist es hilfreich, Mähroboter nur tagsüber einzusetzen. Vor dem Mähen sollten die Flächen kontrolliert werden; Laub, Reisig und naturnahe Gartenecken bieten wichtige Rückzugsorte.

Zum aktuellen Bericht der IVZ: „Grüne setzen sich für Igel-Schutz ein“

Den gemeinsamen Antrag der Grünen-Ortsverbände lesen (PDF)

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